theater director and designated artistic director

Südwest Presse
Greta Calinescu: „Habe es mir nicht leicht gemacht“
11/24/25

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Nürnberger Nachrichten
Abschied aus Nürnberg
6/13/25

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Südwest Presse
Was die künftige Intendantin alles vorhat
12/5/24

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Augsburger Allgemeine
Greta Călinescu wird neue Intendantin in Ulm
11/20/24

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Augsburger Allgemeine Zeitung
Greta Calinescu: Neue Wege für das Ulmer Theater mit lokalen Geschichten und Kooperationen
11/13/24

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Greta Calinescu: Neue Wege für das Ulmer Theater mit lokalen Geschichten und Kooperationen
11/13/24
Die rumänisch-deutsche Regisseurin und designierte Intendantin des Theater Ulm Greta Călinescu zählt zu den vielversprechendsten jungen Theatermacher:innen im deutschsprachigen Raum. Aufgewachsen in Ulm und München, geprägt von einer postmigrantischen Familiengeschichte und vielfältigen kulturellen Perspektiven, verbindet sie künstlerische Experimentierfreude mit organisatorischer Expertise.
Nach interdisziplinären Studien in Theaterwissenschaft, Dokumentarfilmregie und Literatur an LMU München, HFF München und Universität Timișoara sammelte sie erste Theatererfahrungen u. a. am Staatstheater Stuttgart, Deutschen Theater Berlin, Residenztheater München und Nationaltheater Mannheim. Stationen am Staatstheater Nürnberg führten sie zur künstlerischen und geschäftsführenden Produktionsleiterin, wo sie innovative Formate und Spielpläne entwickelte.
Călinescus Arbeiten bewegen sich zwischen dokumentarischem Theater, performativen Installationen und gesellschaftlich relevanten Themen wie Feminismus, Inklusion, Migration und Neurodivergenz. Zuletzt inszenierte sie „Leben im Liegen“ am HAU Berlin und entwickelt das Projekt „STADT OHNE DACH“ für das Volkstheater Wien. Ab der Spielzeit 2026/27 übernimmt sie die Intendanz des Theater Ulm, mit dem Ziel, Kunst, Stadtgesellschaft und Ensemblearbeit zu verbinden: „Ich liebe es, Künstler:innen Träume zu ermöglichen – und großartige Projekte möglich zu machen.“
Mit ihrem vielseitigen Profil ist die rumänische-deutsche Regisseurin und designierte Intendantin des Theater Ulm Greta Călinescu eine der spannendsten jungen Theatermacher:innen im deutschsprachigen Raum.
In Ulm und München aufgewachsen, bewegt sich Călinescu seit jeher zwischen vielschichtigen Kulturen, Sprachen und Perspektiven. Die postmigrantische Familiengeschichte mit rumänischen, ungarischen, russischen und deutschen Wurzeln prägen ihren Blick ebenso wie das Aufwachsen in mit neurodiversen Familienmitgliedern. Erfahrungen, die ihr Feingefühl für Zwischentöne und gesellschaftliche Dynamiken bis heute prägen.
Nach dem Abitur studierte sie Theaterwissenschaft, Islamische Kunstgeschichte und Neuere Deutsche Literatur an der LMU München sowie Dokumentarfilmregie und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) und an der Universität Timișoara, wo sie sich auch künstlerisch mit ihrer Familiengeschichte auseinandersetze. Die interdisziplinäre Ausbildung – zwischen Theorie, visueller Narration und künstlerischer Forschung – prägte ihre offene, prozessorientierte Arbeitsweise entscheidend.
Bereits während des Studiums sammelte sie erste Theatererfahrungen am Staatstheater Stuttgart, am Deutschen Theater Berlin, beim Festival Theater der Welt unter Matthias Lilienthal, am Residenztheater München und den Münchner Kammerspielen, wo sie die unmittelbare Energie des Theaters und die Freude an kollektiven künstlerischen Prozessen für sich entdeckte. 2014 führte ihr Weg sie an das Nationaltheater Mannheim, wo sie als Regieassistentin u. a. mit Jan Philipp Gloger, Calixto Bieito und Burkhard Kosminski arbeitete, und erste eigene Inszenierungen realisierte.
Ihr Interesse an außergewöhnlichen Formaten und Stückentwicklungen wurde hier in eigenen Produktionen ebenso gefördert wie die Auseinandersetzung mit modernen Dramenstoffen.
Zur Spielzeit 2018/19 wechselte sie als an das Staatstheater Nürnberg, wo sie innerhalb kürzester Zeit zur künstlerischen und schließlich auch geschäftsführenden Produktionsleiterin aufstieg. Eine Position in der sie als Teil der Schauspielleitung und Dramaturgie künstlerische Vision und organisatorisches Know-how auf einzigartige Weise verband. Sie kuratierte Sonderformate, entwickelte Spielpläne mit, leitete eigenständig eine Spielstätte des Hauses, konzipierte site-specific Projekte, und entwickelte während der Corona-Zeit maßgeblich die ersten Theater-Hygienekonzepte mit, die dazu beitrugen, dass das Staatstheater Nürnberg als eines der ersten Häuser im deutschsprachigen Raum seinen Spielbetrieb während der Pandemie wieder aufnahm.
Neben ihrer Tätigkeit in der Theaterleitung ist Călinescu stets auch künstlerisch aktiv. Ihre Arbeiten – oft an der Schnittstelle von dokumentarischem Theater, Stadtprojekten, performativer Installation und humorvollen Improvisationsformaten – zeichnen sich durch Experimentierfreude, Menschlichkeit und einen präzisen Blick für gesellschaftlich relevante Themen aus. Im Mittelpunkt stehen Fragen von Feminismus, Neurodivergenz, Inklusion, Flucht und Migration sowie strukturelle Ungleichheiten in Gesellschaft und Kulturbetrieb.
Ihre besondere Stärke liegt in der Verbindung von künstlerischer Praxis und organisatorischer Intelligenz. Călinescu gilt als leidenschaftliche Vermittlerin zwischen Kunst und Struktur, zwischen Konzept und Arbeitsalltag.
Aktuell erarbeitete sie am Hebbel am Ufer (HAU) Berlin gemeinsam mit Christiane Rösinger die Musiktheaterproduktion Leben im Liegen, die sie als Co-Regisseurin verantwortete und im Dezember 2025 Premiere feierte. Im April 2026 wird ihr Live-Audiowalk STADT OHNE DACH am Volkstheater Wien Premiere feiern, ein Projekt über Obdachlosigkeit und urbane Unsichtbarkeit, welches sie in Zusammenarbeit mit Shades Tours und dem Fonds Soziales Wien entwickelt und inszeniert. Im Mai 2026 wird es außerdem weitere Live-Ausgaben der erfolgreichen, von Călinescu moderierten, Game-Show „Let’s Play“ in der Tafelhalle Nürnberg geben.
Ab der Spielzeit 2026/27 übernimmt Greta Călinescu als erste Intendantin – und eine der jüngsten im deutschsprachigen Raum - die Leitung des Mehrsparten-Theater Ulm und zugleich die Leitung der Schauspiel-Sparte. Als Intendantin möchte sie die Verbindung von Stadtgesellschaft, Ensemblearbeit und spartenübergreifender Theaterpraxis weiterentwickeln und einen Raum für als Raum für Begegnung, Vielfalt und gemeinsames Gestalten schaffen. Was ihr Schaffen antreibt, bringt sie selbst am besten auf den Punkt: „Ich liebe es, Künstler:innen Träume zu ermöglichen – und großartige Projekte möglich zu machen.“
Neben ihrer vielseitig-künstlerischen Praxis moderiert Călinescu verschiedenste Live-Formate und entwickelt aktuell ihr erstes Podcast-Format.








